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Herstellung
Naturschmuck
Basisdaten zu Herstellung: Naturschmuck
- Hersteller: NEST, Shine Accessorize
- Standort: Kolumbien, Philippinen
- Material: Acai-Samen, Capiz, Chirilla-Samen, Palmnuss, Tagua

NESTKolumbien
Shine AccessorizePhilippinen
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Inhalte
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1 Acai-Samen
1.1 Hersteller
1.2 Material
- Die für den Schmuck verwendeten Samen stammen von der Açaí-Palme (Euterpe oleracea)
- Die Acai-Palme ist eine mehrstämmige Palme, eine Palme hat bis zu 45 Stämme, kann eine Höhe von 25m und einen Durchmesser bis zu 18 cm
- wächst in großen Beständen in Meeresnähe und an überfluteten Standorten
- Palmherz und Früchte dienen als Nahrung – aus der dünnen Schicht violetten Fruchtfleischs, die um den Samen liegt, wird Saft gewonnen, der als sehr nahrhaft gilt
- Von einer mehrstämmigen Palme ernten unsere Partner in Kolumbien bis zu 24 kg Açaí-Beeren
1.3 Herstellungsprozess
- Trocknung der Samen
- Färbung und Polieren der Samen

Quelle: Wikipedia
2 Capiz
2.1 Hersteller
2.2 Material
- Capiz-Muschel
- Kunstharz
2.3 Herstellungsprozess
- Die Capizmuschel wird gesammelt.
- Im Wasserdampf wird die Muschel aufgeweicht, formbar gemacht, gepresst und in Form geschliffen.
- Kleine Förmchen, die in etwa die Größe des gewünschten Schmuckstückes haben, werden zur Hälfte mit Kunstharz gefüllt. Dieser ist eingefärbt, entsprechend der Farbe, die das Schmuckstück am Ende haben soll.
- Auf das Kunstharz kommt eine dünne Schicht Capizmuschel in ihrer weißen Naturfarbe.
- Dann wird die Form bis zum Rand mit mehr Kunstharz aufgefüllt.
- Zuletzt wird die gefestigte Verbindung aus Kunstharz und Capiz zurechtgeschliffen und mit Löchern für Hänger und Ketten versehen.

3 Chirilla-Samen
3.1 Hersteller
3.2 Material
- Chirilla ist der Samen der Canna-Blume, gehört zu der Gattung der Pflanzenfamilie Blumenrohrgewächse(Cannaceae).
- Die dreikammerigen Kapselfrüchte besitzen eine weich-stachelige Oberfläche.
- Früchte enthalten 5 bis 25 Samen.
- Die kugeligen Samen sind mittel- bis dunkelbraun.
- Durchmesser beträgt ca. 4 bis 10 mm.
- Chirilla-Samen werden als Perlen zur Herstellung von Ketten, besonders für Rosenkränze und in Rasseln, verwendet.
- Wurzeln der Chirilla sind ähnlich wie Kartoffeln essbar und die Blätter werden zum Einwickeln von Speisen benutzt.
- Die Canna-Blume ist in den Tropen und Subtropen Lateinamerikas heimisch, wird aber wegen ihrer auffälligen, leuchtenden Blüten auch bei uns als Zierpflanze geschätzt.
3.3 Herstellungsprozess
- Trocknung der Samen
- Färbung und Polieren der Samen

Quelle: Wikipedia
4 Palmnuss
4.1 Hersteller
4.2 Material
- Samen der philippinischen Buri-Palme (Corypha utan).
- Diese blüht nur einmal gegen Ende ihres Lebens (nach etwa 70 Jahren).
- Bildet danach einen riesigen Fruchtstand (den größten der Welt), aus dem sie zehntausende Samen abwirft.
4.3 Herstellungsprozess
- Die Samen werden zu Perlen verarbeitet.
- Dazu werden sie entweder in Form geschnitten oder geschliffen – oder es wird lediglich die Schale entfernt.
- Die Perlen bekommen noch eine Bohrung und werden dann gefärbt.

Quelle: Wikipedia
5 Tagua
5.1 Hersteller
5.2 Material
Die Tagua Nuss – das schwarze Elfenbein
Der Taguabaum:
- Tagua ist der Samen der ca. 7 Meter hohen Palme Philetelas Microcarpas, beheimatet in den warmen Feuchtgebieten Ecuadors und Kolumbiens.
- Der Taguabaum trägt bis zu 2.000 kg Taguanüsse.
- Nach 20 Jahren trägt der Taguabaum erste Früchte, welche bis zu 12 kg schwer werden.
- Die Fruchtballen der weiblichen Tagua (Mococha) brauchen 6-12 Monate zur Reifung.
- Die reifen, harten Nüsse fallen ab und werden vom Boden aufgesammelt.
- Bei der Gewinnung der Taguanuss bleibt die Palme unversehrt und wird für die nachwachsende Ernte besonders gepflegt.
- Selbst für Kenner ist es schwer, Taguaelfenbein von Elefantenelfenbein zu unterscheiden.
5.3 Herstellungsprozess
- Die aufgesammelten Nüsse müssen aushärten und werden noch einige Monate getrocknet.
- Insgesamt härtet Tagua noch 3 Jahre nach, bis es hart wie Stein ist.
- Das echte, natürliche Tagua weist nach der Trocknung kleine Schwundrisse im Inneren der Nuss auf, die auch in den Schmuckstücken ein Beweis ihrer Natürlichkeit sind.
- Taguascheiben werden mit Hilfe von Abstandshaltern geschnitten. Für „Bits“ schneidet man die Nuss in Stäbchen, und bohrt vor dem Zerteilen in kleine Stücke die Löcher.
- Um Hautreste zu entfernen, werden die Taguateile nun zusammen mit kleinen Marmorsteinen für 16 Stunden in einem Wasserkessel mechanisch bewegt.
- Weiter geht es im Vibrationskessel, dort wird das Tagua erst 2 Stunden mit Steinkegeln grobgeschliffen und dann vier Stunden zusammen mit Wasser und Kieselsteinen feingeschliffen.
- Jetzt ist die Tagua elfenbeinweiß und fertig für das Färben.
- Vor dem Färben werden die Taguateile sortiert. Dunkle Rohlinge werden nur für dunkle Farben verwendet. Angerissene oder gebrochene Nüsse werden komplett aussortiert.
- Die feuchten Rohlinge werden nun in kochendes Wasser mit dem vorher angemischten Farbpulver gegeben.
- Das Färben dauert je nach Intensität der Farbe zwischen 10 min (z. B. helles Grün) bis 50 min (z. B Schwarz).
- Laser: Filigrane Muster werden in die Tagua Chips gelasert, so kommt die natürliche Färbung der Nuss hervor.
- Die letzte Politur erfolgt erneut im Vibrationskessel mit bereits geglätteten Taguateilen und Heißluft für vier Stunden.
- Die Stücke sind nun glatt und glänzend und können in Handarbeit zu Schmuckstücken verknüpft werden.

Stand der Informationen: 2024
Galerie Naturschmuck
Herstellung von Naturschmuck aus Capiz






Verarbeitung von Tagua-Nüssen für Naturschmuck


Bildnachweis | © CONTIGO Fairtrade GmbH
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